Der kostenlose 10-Punkte-Klaviyo-Check für D2C-Brands. Bevor das nächste Quartal Marketingbudget auf einem System verbrennt, das es nicht trägt.
Jeder der 10 Punkte zeigt euch, wie ihr ihn diagnostiziert, wann er sitzt und wann nicht. Am Ende rechnet sich euer Score automatisch aus.
Jeder Punkt hat eine konkrete Diagnose plus klaren Grün- und Rot-Zustand. Keine Theorie, nur das, was wir in 50+ Audits gesehen haben.
Markiert ehrlich: grün (passt), gelb (teilweise), rot (muss adressiert werden). Niemand außer euch sieht das Ergebnis.
Nach allen 10 Punkten zeigt sich automatisch, was euer Score bedeutet und wie der nächste Schritt aussehen sollte.
Wenn Mails nicht im Posteingang landen, ist alles andere Theater. Voraussetzung, nicht Optimierungsziel.
Diagnose. Öffne ein beliebiges Klaviyo-DNS-Setup oder lass dir vom Tech-Team eine aktuelle DMARC-Report-Auswertung geben. Prüfe, ob alle drei Records (SPF, DKIM, DMARC) für eure sendende Domain vollständig konfiguriert sind und die DMARC-Policy mindestens auf p=quarantine steht.
SPF, DKIM und DMARC sind eingerichtet. DMARC-Policy steht auf quarantine oder reject. Ihr nutzt eine dedizierte Subdomain für E-Mail-Marketing. DMARC-Reports werden monatlich gemonitort.
Mindestens einer der drei Records fehlt oder ist falsch konfiguriert. DMARC steht auf p=none. Ihr sendet von der Root-Domain. Niemand schaut sich die Reports an.
Seit Februar 2024 verschärfen Google und Yahoo die Anforderungen für Bulk-Sender massiv. Bei jeder zweiten neuen Brand, mit der wir arbeiten, fehlt mindestens ein Authentication-Record.
Warum das zählt. Brands ohne saubere Authentifizierung landen zunehmend im Spam, auch bei einwandfreien Inhalten. Reparatur durch DNS-Setup, nicht durch ein neues Tool.
Diagnose. Schau in Klaviyo unter Deliverability auf den Spam-Complaint-Rate-Verlauf der letzten 90 Tage. Prüfe parallel Bounce-Rate und durchschnittliche Open-Rate eurer Kampagnen. Mit Google Postmaster Tools: IP- und Domain-Reputation-Score.
Spam-Complaint-Rate konstant unter 0,1 %. Bounce-Rate unter 2 %. Google Postmaster: High oder Medium. Open-Rate im Schnitt über 30 %. Konsistenter Versand.
Spam-Complaint-Rate über 0,2 %. Bounce-Rate über 4 %. Open-Rate unter 20 % bei warmer Liste. Sendepausen mit anschließender Massensendung. Keine Reputation-Tools eingerichtet.
Sender-Reputation ist wie ein Kreditscore, schwer aufzubauen, leicht zu zerstören. Sie entscheidet, ob die nächste Kampagne überhaupt geöffnet werden kann.
Warum das zählt. Reparatur funktioniert nur durch konsistente Versand-Disziplin und saubere Listenpflege, nicht durch ein neues Tool.
Jeder inaktive Kontakt, der nicht aus der sendenden Liste raus ist, drückt eure Reputation und verzerrt jede Metrik.
Diagnose. Geh in Klaviyo und schau, ob es einen aktiven Sunset-Flow oder eine automatisierte Suppression-Logik für Kontakte gibt, die seit X Tagen nicht mehr geöffnet oder geklickt haben.
Es gibt einen Sunset-Flow, der nach klarer Inaktivitätsschwelle (90 bis 180 Tage ohne Engagement) einen letzten Reaktivierungsversuch macht und danach automatisch suppressed. Quartalsweises Review.
Kein Sunset-Flow vorhanden. Inaktive Kontakte werden seit Monaten oder Jahren weiter beworben. Lieber mehr Reichweite als weniger ist die unausgesprochene Strategie.
Bei CatCrazy waren 95 % der Liste Karteileichen. Nach 3 Wochen sauberer Sunset-Logik: Open-Rate konstant über 50 %. Vorher: unter 18 %.
Warum das zählt. Der Punkt mit dem größten Hebel bei den meisten Brands. Sauberes Sunsetting steigert Open-Rate, Reputation und Revenue pro Kontakt gleichzeitig.
Diagnose. Prüfe, ob Hard Bounces, Spam-Complaints und Unsubscribes sauber unterdrückt sind und ob diese Logik bei einem Tool-Wechsel korrekt übernommen wurde. Bei Migration in den letzten 12 Monaten besonders kritisch.
Alle Suppression-Kategorien aktiv. Bei letzter Migration vollständig übertragen. Dokumentierter Prozess für Bounces und Beschwerden.
Ihr versendet nach einer Migration wieder an Unsubscribers. Niemand kann sagen, wie viele Hard Bounces in der aktiven Liste stecken. Manuelle Suppressions ad hoc, ohne System.
Bei Klaviyo-Migrationen verlieren Brands typischerweise 15 bis 20 % Flow-Performance in den ersten 30 Tagen, fast immer wegen falsch gemappter Suppressions.
Warum das zählt. Eine vergiftete Liste als Fundament macht jede weitere Optimierung wirkungslos. Erst die Liste säubern, dann auf ihr aufbauen.
Keine Technik, sondern eine Haltung. Wer die Liste als Block behandelt, verschenkt jeden Differenzierungs-Hebel.
Diagnose. Schau dir an, an wen ihr die letzten 5 Kampagnen verschickt habt. Wurde alle aktiven Kontakte als ein Segment angeschrieben oder nach Engagement-Level differenziert?
Aktive Kontakte (Engagement unter 90 Tage) erhalten reguläre Kampagnen. Semi-aktive (90 bis 180) reduzierte Frequenz mit Reaktivierungs-Inhalt. Inaktive (über 180) ausschließlich über separaten Win-Back-Flow.
Jede Kampagne geht an die Liste. Keine Differenzierung nach Engagement. Reaktivierung, wenn überhaupt, einmal im Quartal als Massensendung.
Der einfachste Hebel mit dem besten Aufwand-zu-Wirkung-Verhältnis: in zwei Stunden Setup eingerichtet, im Schnitt 30 % Performance-Sprung.
Warum das zählt. Saubere 90/180-Trennung verbessert Reputation, Open-Rate und Revenue pro Kontakt gleichzeitig, ohne zusätzliche Tool-Kosten.
Diagnose. Prüfe, ob in Klaviyo ein dreistufiges Engagement-Tiering existiert: Hot (30 Tage mehrfaches Engagement), Warm (90 Tage mind. einmal), Cold (90+ inaktiv). Werden diese aktiv für Kampagnen genutzt?
Drei Tiers sind angelegt und werden aktiv für Kampagnen genutzt. Hot bekommt höhere Sendefrequenz und Premium-Inhalte. Warm bekommt Standardfrequenz. Cold läuft im Reaktivierungs-Modus.
Engagement-Tiering existiert nicht. Sendefrequenz für alle gleich. Hot Buyers werden gleich behandelt wie Karteileichen.
Tiering ist die Basis für jede sinnvolle Personalisierung. Ohne Tiering ist jede KI-gestützte Send-Time-Optimierung sinnlos, sie optimiert auf einem nicht existenten Mittelwert.
Warum das zählt. Erst mit Tiering werden Champions als Champions behandelt und Cold Subscribers nicht weiter mit voller Frequenz beworben.
Kampagnen treiben Aufmerksamkeit. Flows treiben Revenue. Wer Flows nur als Welcome plus Cart denkt, lässt 60 % liegen.
Diagnose. Lies eure Welcome-Sequenz von vorne nach hinten. Verkauft jede E-Mail ein Produkt, oder bauen die ersten 1 bis 2 Mails Identität auf (Brand-Story, Werte, Differenzierung)?
Beginnt mit Brand-Identität, führt über Use-Case und Social Proof zu Conversion-Trigger (E-Mail 3 bis 4). Mindestens 4 Touchpoints, klar getaktet.
E-Mail 1: Willkommen, hier ist 10 % Rabatt. Ende. Oder: Drei E-Mails, alle mit Rabatt-Codes, keine Identitätsarbeit.
Welcome, das nur über Rabatt verkauft, trainiert die Liste darauf, nie ohne Code zu kaufen. Identitätsbasiertes Welcome erhöht den ersten AOV um 15 bis 25 %.
Warum das zählt. Welcome ist der einzige Moment, in dem ihr volle Aufmerksamkeit habt. Wer ihn mit Rabatt verbrennt, gibt diese Aufmerksamkeit für 10 % weg.
Diagnose. Schau dir die Trigger- und Exklusions-Filter eurer Browse- und Cart-Flows an. Können Kontakte gleichzeitig in beiden sein? Bekommt jemand eine Cart-Mail, obwohl er eine Stunde später gekauft hat?
Cart-Abandonment exkludiert aktive Welcome-Subscriber (0 bis 7 Tage), aktive Käufer (unter 30 Tage), bereits konvertierte Carts. Browse-Abandonment exkludiert alle Cart-Abandonment-Kontakte. Klare Hierarchie.
Kunden bekommen 3 Mails parallel aus 3 Flows. Cart-Mails an frische Subscriber. Niemand weiß, welcher Flow welchen Kontakt wann anspricht.
Falsche Exklusionslogik ist der häufigste Grund für unerklärlich hohe Unsubscribe-Raten. Kunden fühlen sich verfolgt, nicht betreut.
Warum das zählt. Saubere Exklusion ist die Voraussetzung für jede skalierende Automation. Ohne sie kannibalisieren sich Flows gegenseitig.
Die einzige Segmentierungs-Logik, die nicht auf Vermutungen basiert, sondern auf tatsächlichem Kaufverhalten.
Diagnose. Sind eure Kunden in Klaviyo nach RFM klassifiziert? Mindestens die Hauptgruppen: Champions, Loyal Customers, Potential Loyalists, At Risk, Cant Lose Them, Lost.
RFM-Segmente existieren und werden aktiv für differenzierte Ansprache genutzt. Champions bekommen VIP-Inhalte. At Risk bekommt Reaktivierung. Loyal bekommt Cross-Sell. Monatliche Neuberechnung.
Keine RFM-Logik. Treue Kunden werden gleich beworben wie Neukunden. VIPs bekommen den gleichen Rabatt wie Erstkäufer. LTV als Reporting-Zahl, nicht als Steuerungsgröße.
Ohne RFM gibt es keine Möglichkeit, Marketingbudget intelligent auf Kunden zu verteilen. Eure besten zahlen das Gleiche wie die schlechtesten.
Warum das zählt. RFM ist der Übergang von wir verschicken Newsletter zu wir steuern Customer Lifetime Value.
Diagnose. Triggert euer Win-Back-Flow bei jedem Kontakt nach 90 Tagen ohne Kauf, oder differenziert er zwischen Champions (60 Tage gleich At Risk) und Gelegenheitskäufern (für die 90 Tage normal sind)?
Win-Back triggert auf Basis individueller Recency, relativ zum bisherigen Kaufverhalten. Champions früher als Gelegenheitskäufer. Inhalte nach RFM-Segment differenziert.
Ein Win-Back-Flow für alle. 90-Tage-Pauschallogik. Gleicher Discount-Code für Champions und Erstkäufer.
RFM-basierter Win-Back verdreifacht typischerweise die Conversion-Rate. Bei 100k MRR: Unterschied zwischen 3k und 9k zusätzlichem Monatsumsatz, aus einem einzigen Flow.
Warum das zählt. Pauschale Win-Backs sind der häufigste Grund, warum bestehende Flow-Revenue weit unter Potenzial bleibt.
Geht die Punkte oben durch und setzt für jeden einen Status, grün, gelb oder rot. Ehrlich. Niemand außer euch sieht das Ergebnis.
Während klassische Agenturen auf starre Pakete setzen, arbeiten wir datengetrieben, flexibel und partnerschaftlich, mit Fokus auf echten E-Commerce-Umsatz.
Viele klassische Agenturen arbeiten mit Standardvorlagen, wenig Automatisierung und ohne echtes E-Commerce-Know-how. Statt strategischer Umsatzsteigerung gibt es meist fixe Pakete, unabhängig davon, ob die Mails wirklich verkaufen.
Wir sind keine klassische E-Mail-Agentur, wir sind euer Ecom E-Mail-Growth Partner. Mit Spezialisierung auf Shopify-Stores, datengetriebenen Strategien und über 30 skalierten Brands.
Wer eine Methode versteht, kann sie übertragen.Wer fünf Cases sieht, sieht nur Marketing.
Wir könnten dir hier fünf weitere Cases zeigen. Aber Leevje ist der Fall, an dem die Methode am saubersten nachvollziehbar ist.
Die typische Konstellation, die wir in 60 % unserer Audits sehen: Wachstum da, Fundament wackelt.
Deliverability, Listenhygiene, Suppression-Mapping. Bevor irgendein neuer Flow gebaut wird.
90/180-Logik, Engagement-Tiering, RFM-Klassifizierung. Erst danach wird die Liste steuerbar.
Win-Back-Logik, Lifecycle-Kampagnen, identitätsbasiertes Welcome. Auf einem System, das trägt.
monatliches Wachstum, konstant. Nicht als Spike, sondern als kontinuierliche Bewegung. Heute alle 10 Punkte grün.
Vier Fragen. Beim Absenden erhalten wir deine Anfrage inklusive deiner Audit-Ergebnisse direkt und melden uns innerhalb von 24 Stunden. Lieber direkt schreiben? tim@360-bpm.de.
100 % kostenlos · Antwort innerhalb 24 h
Danke, deine Anfrage inklusive Audit-Ergebnisse ist bei uns eingegangen. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung.
Ich habe 360-BPM gegründet, weil viele E-Com-Teams und Agenturen nebeneinander arbeiten, statt miteinander. Wir sind kein externer Dienstleister, wir denken mit, jeden Tag. Klar, transparent, ergebnisorientiert. Ohne Bullshit. Ohne Risiko. Mit Wachstum.